Bei dieser zweiten Preisverteilungsfeierlichkeit habe ich wieder in einer öffentlichen Rede die Geschichte der Gymnasialanstalt im verflossenen Jahr darzulegen. Für etwas einmal gut Eingerichtetes ist es das beste Glück, keine Geschichte zu haben; wie auch die Nationen diejenigen Zeitperioden, die nicht historisch sind, für ihre glücklichsten ansehen. - Das zweite Studienjahr eines neuen Instituts bietet an und für sich der Neugierde nicht mehr das Interesse dar, welches der unmittelbare Anfang gibt; es gehört jedoch auch mit zur Gründungszeit. Die Errichtung einer Anstalt ist früher fertig, als sich ihr Ton und Geist gebildet hat, es ist aber zu ihrer Vollendung gleich wesentlich, daß das, was im Anfang Befolgung von Befehlen ist, zur Gewohnheit wird und daß sich eine innere gleichförmige Haltung bilde und festsetze. Frühere Vorstellungen, welche vorherigen Verhältnissen angehören, sowohl des Publikums als der Lehrer und Schüler von dem, was geleistet werden könne und solle, von dem was gefordert und erlaubt sei, nachdem sie in der ersten Erscheinung des Neuen untergegangen sind, kehren im Einzelnen der Ausführung zurück und äußern als alte Gewohnheiten ihre Macht. Die Natur einer Anstalt wendet sich erst nach und nach auf alle ihre Verhältnisse und Verzweigungen an; auf die erste Einrichtung erfolgt die aneignende Durchdringung der Ansichten, Vorstellungen und Handlungsweisen durch das Ganze, welche den Geist desselben ausmacht.
So hat notwendig dieses zweite Jahr die fortschreitende Wirkung gehabt, daß Lehrer und Schüler in ihren Pflichten einheimischer, das Ganze sich selbst gleicher und der erste Anlauf des Neuen zum dauernden Ernste geworden ist. - Die Meinungen, ob die Sache auch wirklich so gemeint sei, die Versuche, ob dies oder jenes sich nicht umgehen lasse, besonders die müßigen Gedanken, daß dies oder jenes auch anders hätte sein können, die lähmenden Bedenklichkeiten über diesen oder jenen Nebenumstand, die üblen Ahnungen von diesen und jenen Folgen, - alle diese überflüssigen Reflexionen, welche jeder neuen Einrichtung begegnen und sich ihrer Betätigung in den Weg legen, werden durch die fortbestehende Wirklichkeit niedergeschlagen und vergessen; die bloße Dauer der Existenz erweckt einerseits Glauben zu der Sache und macht andererseits die Pflichten zu etwas Reflexionslosem, zu etwas, das ist und das man nicht mehr anders weiß.
Durch dieses zweite Studienjahr ist dann überhaupt das Ganze in seinen Teilen mehr ineinandergreifend geworden; die Rücksicht auf die nächstvorhergehenden und die nächstfolgenden Klassen bestimmte sich durch die Anschauung genauer, das Band der Abteilungen knüpfte sich enger und der innere Zusammenhang verstärkte sich. Die von dem Königlichen Generalkommissariat nach dem vorjährigen Examen gnädigst erlassenen Bemerkungen haben vornehmlich diesen Typus näher festgesetzt, das, was sich jede Klasse zum Zwecke zu machen hat, genauer begrenzt und durch diese festen Abscheidungen die Einheit des Ganzen durch Ineinandergreifen der Teile mehr konsolidiert. Die Forderungen, welche das allerhöchste Normativ an jede Klasse macht, gründen sich auf dies durchgeführte Anreihen einer Stufe an die andere; mit jedem Jahre kann die Annäherung an dieselben vollkommener werden. Es hat sich in diesem Jahre schon bedeutend gefühlt, daß die Schüler in einer berechneten Stufenfolge vorbereitet in ihre nächstfolgende Klasse getreten waren. Im ersten Jahre mußte der Unterricht mancher Lehrgegenstände in mehreren Klassen zugleich von den ersten Elementen ausgehen, z. B. in der griechischen und französischen Sprache, im Rechnen usf. In diesem Jahre dagegen empfing die folgende Klasse die Schüler aus der nächstvorhergehenden vorbereitet und hatte den nach einem gleichförmigen Plane gebildeten Faden nur aufzunehmen und weiterzuführen; jede Klasse steht daher am Ende dieses Studienkursus auf einer höheren Stufe als am Ende des vorigen, und im folgenden müssen diese Wirkungen noch stärker hervortreten.
Das Detail der Unterrichtsgegenstände wird aus dem im Druck zu erscheinenden Verzeichnis der Studierenden bei jeder Klasse näher zu ersehen sein. Es ist in Ansehung derselben nur diese Veränderung anzuführen, daß in denjenigen Klassen, worin bisher kein Religionsunterricht statthatte, derselbe durch allergnädigste Befehle nunmehr eingeführt ist. In den Progymnasialklassen nämlich, als in welchen sich solche Schüler befinden, die im Alter sind, um für die Aufnahme in die Kirchengemeinschaft bei den Geistlichen Unterricht zu genießen, war auf diesen gerechnet gewesen, sowie [darauf], daß in den Gymnasialklassen die Schüler diesen Unterricht vollendet [haben] und als Gemeindeglieder an dem allgemeinen Kultus und der darin enthaltenen Belehrung Anteil nehmen. Nunmehr aber wird auch in diesen Klassen dieser Unterricht erteilt, - im Verhältnis zu der übrigen Geistesbildung, die die Schüler in einer Studienanstalt erhalten, und mit beginnender Eröffnung tiefer gehender Ansichten, als ihr vorheriges Alter und die Natur eines allgemeinen Volksunterrichts erlaubten. Außerdem haben diejenigen Schüler, welche noch nicht in die Kirchengemeinschaft getreten sind, die kirchlichen Katechisationen zu besuchen, teils um den Religionsunterricht einer besonderen Konfession zu erhalten, teils aber - denn jene Katechisationen sind nicht allein als ein Unterricht zu betrachten - [um] zur Teilnahme an dem öffentlichen Kultus angeführt zu werden und in die jungen Gemüter die Eindrücke der Andacht und der Erbauung zu empfangen, welche das Feierliche des Gottesdienstes mit sich bringt. Es ist nämlich eine Tradition und alte Gewohnheit, wenn es auch nicht unmittelbar in der Natur der Sache liegt, daß von Schulanstalten aus für den Besuch des Gottesdienstes gesorgt zu werden pflegt. Wenn auch diejenige eigentümliche Art der Beschäftigung mit der Religion, die nicht in den Schulunterricht fällt, sondern den Kultus ausmacht, dem kirchlichen Zwecke angehört, somit die Veranstaltung zur Teilnahme auch der Jugend an demselben Veranstaltung der Kirche sein könnte, so ist doch die Bequemlichkeit vorhanden, daß die Schulen den größten Teil der Jugend wenigstens ohnehin versammeln, also am leichtesten von ihnen aus die Anordnung dazu gefaßt wird.
Ein anderer allerhöchst anbefohlener Unterricht ist dieses Jahr bei uns zur Ausführung gebracht worden, wozu im vorigen die Späte der Jahreszeit und der Mangel an Mitteln es nicht mehr kommen ließ - die militärischen Übungen der Oberklasse des Gymnasiums. - Schon als Bildungsmittel ist dieser Unterricht sehr wichtig. Diese Übung, schnell aufzufassen, mit seinem Sinne gegenwärtig zu sein, das Befohlene, ohne sich erst hin und her zu bedenken, auf der Stelle mit Präzision auszurichten, ist das direkteste Mittel gegen die Trägheit und Zerstreuung des Geistes, die sich Zeit nimmt, bis sie das Gehörte in den Sinn hineingehen läßt, und noch mehr Zeit, bis sie wieder herausgeht und das halb Gefaßte halb ausrichtet. Es hat sich auch bei dieser Gelegenheit gezeigt, daß junge Leute, die sonst zum Auffassen, zur Gegenwart des Sinnes gebildet sind, sie mögen angreifen, was sie wollen, sich schnell darein finden und rasche Fortschritte machen. - Auch in anderer Rücksicht wird die Einführung solcher Übungen sehr vorteilhaft erscheinen. Wir sind zu sehr gewöhnt worden, jede besondere Kunst und Wissenschaft als etwas Spezifisches zu betrachten. Diejenige, auf die wir uns legten, erscheint als eine Natur, die wir nun haben; die anderen, zu denen uns nicht unsere Bestimmung und eine frühere Bildung führten, als etwas Fremdes, in das jene unsere Natur nicht mehr einzugehen vermöge. Es setzt sich daher die Meinung fest, daß man dergleichen andere Geschicklichkeiten oder Wissenschaften nicht mehr erlernen könne. Wie aber das nihil humani a me alienum puto in moralischer Rücksicht ein schönes Wort ist, so hat es auch zum Teil in technischer, aber in wissenschaftlicher Beziehung seine volle Bedeutung. Ein sonst gebildeter Mensch hat in der Tat seine Natur nicht zu etwas Besonderem beschränkt, sondern sie vielmehr zu allem fähig gemacht. Um in eine ihm fremde Wissenschaft oder Geschicklichkeit, wenn es nötig wird, hineinzukommen, gehört dann eigentlich nichts, als, statt bei der Vorstellung der Schwierigkeiten und der Unfähigkeit dazu stehenzubleiben, die Sache nur geradezu in die Hand zu nehmen und zuzugreifen. So pflegen Waffenübungen als etwas der Bestimmung zum Studieren sehr Heterogenes zu erscheinen; aber der jugendliche Geist ist an und für sich nicht entfernt davon, und eine solche Probe dient am meisten, die Vorstellung der Scheidewand, die wir um unsere Bestimmung ziehen, niederzureißen. - Eine höhere Rücksicht ist, daß diese Übungen, indem sie nicht den Zweck haben, die studierende Jugend von ihrer nächsten Bestimmung, insofern sie Beruf dazu hat, abzuziehen, sie an die Möglichkeit erinnern, daß jeder, welchen Standes er sei, in den Fall kommen könne, sein Vaterland und seinen Fürsten zu verteidigen oder an Veranstaltungen dazu teilzunehmen, - an eine Pflicht, welche in der Natur der Sache liegt, welche ehemals alle Bürger als die ihrige anerkannten, dem Gedanken an welche aber nach und nach ganze Stände völlig fremd geworden sind. - Wir haben über diese Übungen den Herren Offizieren der hiesigen Nationalgarde, die diesen militärischen Unterricht mit der größten Bereitwilligkeit und Uneigennützigkeit übernahmen und mit ebenso großer Neigung und Humanität erteilten, einstweilen auch unseres Ortes hier unseren Dank abzustatten.
Daß aber der in der Schule gegebene Unterricht in den Studierenden fruchtbar werde, daß sie durch denselben wirklich Fortschritte machen, dazu ist ihr eigener Privatfleiß ebenso notwendig als der Unterricht selbst. Ich glaube, daß auch diese Seite der Anstalt sich in diesem zweiten Jahre befestigt hat. Die Regelmäßigkeit in Lieferung der schriftlichen Vorbereitung und Repetitionen und der sonstigen aufgegebenen Ausarbeitungen hat durch das ernste Benehmen der Lehrer zugenommen und sich zu einem Gebrauche gemacht. Es kann nichts Wesentlicheres geben, als das Übel der Nachlässigkeit, der Verspätung oder Unterlassung der Arbeiten mit allem Ernste zu verfolgen und auf unabänderliche Ordnung zu halten, so daß das Aufgegebene zur gesetzten Zeit zu liefern etwas so Unausbleibliches werden muß als das Wiederaufgehen der Sonne. Diese Arbeiten sind nicht nur darum wichtig, damit das in der Schule zu Lernende durch die Wiederholung sich um so fester eindrückt, sondern fast noch mehr, damit die Jugend vom bloßen Auffassen zur selbsttätigen Beschäftigung, zur eigenen Bemühung übergeleitet werde. Denn das Lernen als bloßes Empfangen und Gedächtnissache ist eine höchst unvollständige Seite des Unterrichts. Dagegen ist die Richtung auf eigenes Reflektieren und Räsonieren der Jugend ebenso einseitig und vielmehr sorgfältig von ihr abzuhalten. Die Schüler des Pythagoras mußten ihre vier ersten Lehrjahre hindurch schweigen, d. h. keine eigenen Einfälle und Gedanken haben oder zutage bringen; denn dies ist der Hauptzweck der Erziehung, daß diese eigenen Einfälle, Gedanken, Reflexionen, welche die Jugend haben und machen kann, und die Art, wie sie solche aus sich haben kann, ausgereutet werde; wie der Wille, so muß auch der Gedanke beim Gehorsam anfangen. Schränkte aber das Lernen sich auf ein bloßes Empfangen ein, so wäre die Wirkung nicht viel besser, als wenn wir Sätze auf das Wasser schrieben; denn nicht das Empfangen, sondern die Selbsttätigkeit des Ergreifens und die Kraft, sie wieder zu gebrauchen, macht erst eine Kenntnis zu unserem Eigentum. Geht umgekehrt die Richtung überwiegend nach dem eigenen Räsonieren, so kommt nie Zucht und Ordnung in das Denken, kein Zusammenhang und Konsequenz in die Erkenntnis. Zum Empfangen muß daher notwendig die eigene Bemühung hinzukommen, nicht als ein erfindendes Hervorbringen, sondern als Anwendung des Gelernten, als Versuch, durch dasselbe sogleich mit anderen einzelnen Fällen, mit anderem konkretem Stoffe zurechtzukommen. Die Natur dessen, was in Studienanstalten gelehrt wird, von den ersten grammatischen Bestimmungen an, ist nicht eine Reihe sinnlicher, vereinzelter Erscheinungen, deren jede nur für sich gälte und bloß Gegenstand des Anschauens und Vorstellens oder des Gedächtnisses wäre, sondern es ist vornehmlich eine Reihe von Regeln, allgemeinen Bestimmungen, Gedanken und Gesetzen. In diesen erhält die Jugend sogleich etwas, das sie anwenden kann, sowie fortdauernd Stoff, worauf sie es anwenden kann, - Werkzeuge und Waffen, sich an dem Einzelnen zu versuchen, eine Macht, mit demselben fertig zu werden. - Die Natur des Stoffes und die Art des Unterrichts, der nicht das Einprägen einer Sammlung von Einzelheiten, etwa nur von einer Menge Wörter und Redensarten, sondern ein wechselwirkendes Übergehen zwischen Einzelnem und Allgemeinem ist, macht das Lernen in unserer Anstalt zu einem Studieren. Es war daher unter anderem eine Verkehrung des Wesens der Bildung durch alte Sprachen, die Erwerbung ihrer Kenntnis ebenso in ein bloßes Lernen verwandeln zu wollen, wie es bei einer lebenden Sprache hinreicht oder wie man naturhistorische, technologische und dergleichen Kenntnisse, wenigstens so, wie sie an die Jugend kommen können, nur erlernt.
Wegen dieser Beschaffenheit unseres Lernens ist auf das eigene Arbeiten und die Beschäftigung der Schüler zu Hause in Beziehung auf den Unterricht der Schule ein besonderer Wert zu legen. Zur Beschäftigung derselben haben wir die Mitwirkung der Eltern wesentlich nötig, insofern das Ehrgefühl der Schüler im Verhältnis zu ihren Mitschülern, der Trieb, die Zufriedenheit der Lehrer sich zu erwerben und sich selbst die Befriedigung zu geben, seine Schuldigkeit getan zu haben, nicht die hinreichende Stärke erlangt hat, - am meisten in den ersten Jahren des Schulbesuchs, wo das eigene Arbeiten noch nicht zur Gewohnheit hat werden können, auch in den späteren Jahren, wenn die Zerstreuungssucht, das äußere gesellige Leben die Gemüter der Jünglinge zu berühren anfängt.
Verwandt hiermit ist ein anderer wichtiger Gegenstand, in Rücksicht auf welchen die Schule noch notwendiger mit den häuslichen Verhältnissen in Beziehung steht und Anforderungen an sie zu machen hat, nämlich die Disziplin. Ich unterscheide hierbei die Zucht der Sitten und die Bildung derselben. Die eigentliche Zucht kann nicht Zweck der Studieninstitute sein, sondern nur die Bildung der Sitten, und auch diese nicht in dem ganzen Umfange der Mittel. Ein Studieninstitut hat bei seinen Schülern die Zucht nicht erst zu bewirken, sondern vorauszusetzen. Wir haben zu fordern, daß die Kinder schon gezogen in unsere Schule kommen. Nach dem Geiste der Sitten unserer Zeit ist ohnehin die unmittelbare Zucht nicht, etwa wie bei den Spartanern, eine öffentliche Sache, eine Veranstaltung des Staats, sondern Geschäft und Pflicht der Eltern, - außer in Waisenhäusern oder Seminarien, überhaupt in solchen Anstalten, welche die ganze Existenz eines jungen Menschen umfassen. Studienanstalten sind teils Institute des Unterrichts, nicht unmittelbar der Erziehung, teils fangen sie nicht von den ersten Elementen der Bildung, weder der Erkenntnis noch der Sitten, an. Zum Besuche unserer Schulen gehört ruhiges Verhalten, Gewöhnung an fortdauernde Aufmerksamkeit, ein Gefühl des Respekts und Gehorsams gegen die Lehrer, ein gegen diese wie gegen die Mitschüler anständiges, sittsames Betragen. Bei Kindern, in welche die häusliche Erziehung diese Bedingungen nicht pflanzen konnte, sollte unserer Anstalt das Geschäft anheimfallen, erst diese Zucht zu bewirken, die Roheit zu bändigen, die Zerstreuungssucht zu fixieren und die Kinder mit dem Gefühle der Achtung und des Gehorsams zu erfüllen, das ihnen ihre Eltern gegen sich selbst und also auch gegen die Lehrer nicht zu geben vermochten. Wir haben zwar bei der weit größeren Anzahl jene Eigenschaften, Früchte einer sorgsamen häuslichen Erziehung oder vielmehr nur eines guten häuslichen Exempels vorgefunden und bei den wenigen Beispielen des Gegenteils auch die erfreuliche Wirkung der Schulzucht erfahren. Zugleich aber ist es wesentlich, zu erinnern, daß, indem die Natur einer Studienanstalt einen höheren Zweck in sich schließt und auf einer höheren Stufe anfängt als eine allgemeine Volksschule, die Übernahme jener ersten Zucht, wo sie versäumt worden, nur als ein Versuch anzusehen ist und, wenn bei Subjekten, welche jene Bedingungen nicht erfüllen, das Besserwerden nicht bald eintritt und Roheit, Unbotmäßigkeit, Unordentlichkeit nicht bei Zeiten weicht, sie den Eltern zurückgegeben werden müssen, um ihre Pflichten erst an denselben zu vollenden, und daß sie aus einer Anstalt zu entfernen sind, deren Unterricht auf einem ungeschlachten Boden nicht gedeihen kann.
Wenn aber eine Studienanstalt die Zucht der Sitten voraussetzt, so ist dagegen die Bildung derselben in unmittelbarer Verbindung mit ihrem Hauptgeschäft, dem Unterricht, teils indirekte Wirkung, teils aber direktes Resultat. Wir sind zwar aus einer vergangenen Zeit der Vorstellung noch gewohnt, Kopf und Herz zu trennen und Denken und Empfinden, oder wie dieser Unterschied sonst genannt werden mag, beinahe als zweierlei unabhängige und gegeneinander gleichgültige Wesen zu betrachten; der Einfluß des Unterrichts auf den Charakter erscheint hiernach entfernt oder zufällig. Der Menschengeist aber, der ein Eines ist, beherbergt in der Tat nicht so verschiedene Naturen in sich; bei aller Einseitigkeit, die in ihm möglich ist und die sich nur auf die vereinzelten untergeordneten, von der Wurzel seines Wesens entfernteren Kräfte bezieht, können jene tieferen Unterschiede, die in seinem Innersten unmittelbar zusammentreffen, sich nicht bis zu jener vermeintlichen Absonderung trennen.
Schon die allgemeine Bildung hängt ihrer Form nach aufs engste mit der moralischen Bildung zusammen; denn wir müssen diese überhaupt nicht auf einige Grundsätze und Maximen, auf eine generelle Redlichkeit, Wohlmeinendheit und ehrliche Gesinnung einschränken, sondern dafür halten, daß nur der überhaupt gebildete Mensch auch ein sittlich gebildeter Mensch sein könne.
Aber die Schule hat auch ihre unmittelbare Beziehung auf die Bildung zum sittlichen Charakter; allein es würde mich zu weit führen, wenn ich diese noch wichtigere Seite diesmal hier auseinandersetzen und den Unterschied des Lebens in der Familie und in der Schule in dieser Rücksicht näher betrachten wollte. So muß ich mir auch versagen, mich über das hier auszubreiten, was bei uns Grundsatz über den äußeren Ton der Behandlung der jungen Leute ist, was wir von ihrem Betragen fordern und was wir ihnen freilassen zu müssen glauben, - auch wieweit die Forderungen der Eltern oder noch mehr die Zumutungen des urteilenden Publikums an eine Studienanstalt gehen können. Ob es gleich zweckmäßig sein würde, sich über manche hierin obwaltende Mißverständnisse zu erklären, drängt mich die Zeit, zu der am nächsten liegenden, historischen Bemerkung überzugehen, daß ich nach dem Zeugnisse der Lehrer und nach meiner Überzeugung von der Disziplin sagen darf, daß sie in diesem zweiten Studienjahr sehr an Festigkeit gewonnen hat. Es ist eine alte und längst abgedroschene Klage, die von den älteren Personen gemacht zu werden pflegt, daß immer die Jugend, die sie emporwachsen sehen, ausgelassener sei, als sie es in der Jugendzeit waren. Ich habe hier diese Klage weder im allgemeinen, noch in besonderer Anwendung auf die hiesigen Anstalten näher zu beleuchten, sondern muß mich auf die Erinnerung der hiesigen Eltern an den Ton und die Sitten ihrer eigenen, in den damaligen Schulen zugebrachten Lehrzeit berufen und es ihrer unparteiischen Vergleichung überlassen, ob sie zu jetziger Zeit mehr Beispiele eines rohen oder ungebührlichen Betragens bei ihren Kindern oder anderen Schülern sehen, als ihre Eltern damals sahen. Dies aber muß ich erinnern, daß, wenn dergleichen vorfallen, die Lehrer und noch mehr die Studienvorstände häufig die letzten sind, die dergleichen zu erfahren pflegen, wenn sie überhaupt etwas erfahren. Die Eltern stehen dem Kreise des Privatbetragens ihrer Kinder näher; diese erzählen vor ihnen leichter, was in der Schule oder um dieselbe vorgeht, sie können manches hören, was diese der Aufmerksamkeit der Lehrer sorgfältig entziehen und verbergen. Ich habe in dieser Rücksicht die Eltern ungelegentlich aufzufordern, daß sie, wo sie in Kenntnis von ungebührlichen Vorfallenheiten kommen, mit den Lehrern und dem Studienvorstand in Mitteilung treten; diese werden sich ihnen dafür höchst verbunden fühlen, indem sie oft nur hierdurch instand gesetzt werden können, einesteils für sich Übelständen und nachteiligen Einflüssen auf ihre Kinder zu steuern, andernteils aber mit den Eltern dazu zusammenzuwirken; durch das gemeinschaftliche und übereinstimmende Handeln der Lehrer und Eltern kann allein bei wichtigen, besonders moralischen Fehlern etwas Wirksames zustande kommen. Wie die Eltern alle Hilfe hierin von den Lehrern zu erwarten haben, so dürfen diese sich dasselbe von wohlmeinenden Eltern versprechen in Fällen, die es nötig machen können, sich an sie zu wenden und sie zur Mitwirkung aufzufordern.
Nachdem ich diese Hauptseiten des inneren Zustandes berührt habe, gehe ich zu den äußeren Veranstaltungen und Mitteln über. Wenn das Innere in diesem Jahre der Geschichte wenig darbietet, so steht dagegen den materiellen Bedürfnissen größtenteils noch ihre Geschichte bevor, oder vielmehr beginnt sie bereits, und die bestimmte und ernste Intention der allerhöchsten Regierung fängt schon an, in Ausführung zu kommen.
Das auffallendste äußere Bedürfnis ist die Verbesserung der Lokale, welche uns in dem bekannten gänzlich degradierten Zustande, der bis zur Unanständigkeit ging, übergeben worden sind. Es wird gegenwärtig schon an der so notwendigen Linderung gearbeitet und das Lokal des Gymnasiums für seine Zwecke und für die Anständigkeit hergerichtet. In Ansehung solcher Anordnungen ist sich zu erinnern, daß die Studienanstalt eines Königreichs in einem weitläufigen Zusammenhange des Geschäftsganges steht und daß Dispositionen hierüber nicht einzeln gemacht und erwartet werden können, - ohnehin in der Verwicklung, welche die Substituierung neuer Verhältnisse an die Stelle älterer mit sich führt. Dessen ungeachtet geschieht jetzt nach dem kurzen Zeitraum von einigen Jahren mehr, als vorher in einem Zeitraume von fünfzig Jahren und vielleicht in einem längeren geschehen war.
In Ansehung weiterer äußerer Mittel ist anzuführen, daß der Rest des Peyerischen Münzkabinetts nach allerhöchsten Befehlen dem Gymnasium von der königlichen Stiftungsadministration der Wohltätigkeit extradiert worden ist. Der den 11. November im Jahr 1761 verstorbene Konsulent, Isaak Peyer von Flaach und Haslach, hatte unter anderen Legaten ein vorzügliches Münzkabinett, an Metallgehalt von etwa zehntausend Gulden, an das vormalige Gymnasium gestiftet. Leider war dieses niemals in den Besitz gesetzt worden; dadurch geschah es, daß etwa zwei Drittel davon, und zwar darunter die vorzüglichsten Stücke, verkauft worden und abhanden gekommen sind. Der Rest, der an das Gymnasium gelangt ist, besteht noch in einem silbernen und vergoldeten Becher, fast einen Fuß hoch und nahe an vier Mark schwer, mit eingesetzten römisch-konsularischen Münzen; alsdann aus 215 Stück Goldmünzen und 653 Silbermünzen, alles zusammen an Wert 3013 Gulden 40 3/4 Kreuzer. Somit hat doch dieser Rest wenigstens, durch die Gerechtigkeit und Betätigung der allergnädigsten Regierung, nach 48 Jahren endlich seine Bestimmung der wohlmeinenden Absicht des auch hier dankbar zu erwähnenden Stifters gemäß erreicht, an das Gymnasium gegeben zu werden, um daselbst, besonders in Beziehung auf die Geschichte, zum gemeinnützigen Gebrauche des Unterrichts zu dienen.
Bereits hat das königliche Generalkommissariat gnädigst öffentliche ehrende Erwähnung eines anderen Zuwachses getan, den das Gymnasium in seinen Lehrmitteln erhalten hat. Die Frau Bauerreis allhier hat nämlich demselben eine Sammlung von Mineralien zum Geschenk gegeben, welche ein systematisch geordnetes Kabinett ausmacht, wozu sie noch eine Sammlung der Altdorfer Versteinerungen, mit vielen Stücken der berühmten und zierlichen Solnhofer Petrifikationen nebst manchen anderen hübschen einzelnen Exemplaren, gefügt hat. Den Dank, den wir der großmütigen Geberin hier bringen, gebührt derselben um so mehr, nicht nur, weil sie die erste Wohltäterin des Gymnasiums seit seiner Umformung ist, sondern auch, weil der Plan unserer Anstalt diesen Zweig der Wissenschaft nicht direkt in sich schließt, eine solche Sammlung also nicht unter die etatmäßigen Bedürfnisse hätte aufgenommen werden können. Nun aber ist es durch das gütige, unaufgefordert gemachte Geschenk dieser Sammlung, besonders auch darum, weil sie ein Ganzes ausmacht, möglich geworden, unsere studierende Jugend in Extrastunden in diesen Teil der physischen Wissenschaft einzuführen, welcher das stille Gebären der Natur in Steinen, dies geheime Formieren betrachtet, das anspruchslos im Innern der Erde seine zierlichen Gestalten als eine Sprache des Schweigens niederlegt, welche das Auge erfreut, den verständigen Sinn zum Begriff aufreizt und dem Gemüt ein Bild stiller, regelmäßiger, in sich geschlossener Schönheit gibt.
Eine andere Art der äußeren Mittel ist die Unterstützung derjenigen Studierenden unserer Anstalt, welchen es an äußeren Studienmitteln mangelt. Die vorherigen Schulsammlungen, die durch das Vehikel des Herumsingens vor den Häusern veranstaltet wurden, hatten hauptsächlich jenen Zweck. Durch diese wöchentlichen oder vierteljährlichen Gaben, alsdann die Geschenke beim Weihnachtsingen, ferner durch besondere Gaben zur Osterzeit, zu denen die Herren Prediger als vormalige Inspektoren der Schulen von der Kanzel aufzufordern pflegten, hatte die Wohltätigkeit der hiesigen Einwohner ihr Interesse für die Studienschulen und für den Zweck insbesondere an den Tag gelegt, mittellosen jungen Leuten von Anlagen und Fleiß es möglich zu machen, der Bestimmung ihrer Natur fürs Studieren Genüge zu leisten. Wie vielen, von unbemittelten Eltern geboren, ist dadurch die Möglichkeit gereicht worden, sich über ihren Stand zu erheben oder sich in demselben zu erhalten und Talente auszubilden, welche Armut hätte entschlummern oder auch eine üble Richtung nehmen lassen! Wie viele würdige und berühmte Männer verdanken diesen Wohltaten das Glück ihres Lebens, ihre höhere Brauchbarkeit für den Staat und ihre Mitbürger, und segnen noch diese Mildtätigkeit.
Durch die gnädigsten Befehle des Königlichen Generalkommissariats habe ich die Weisung erhalten, die in den verschiedenen Klassen der vormaligen Schulen bis Ende April noch vorrätigen Reste der Sammlungen und früher den Rest der letzten Nachtsingkollekte in Empfang zu nehmen, mit der Bestimmung, daß das, was bei der vormaligen Sebalder- und Lorenzer-Schule vorrätig wäre, den Studierenden der Gymnasialanstalt, was bei der vormaligen Spitaler-Schule, den Studierenden der Realanstalt zugute kommen solle. Die daraus für den Gymnasialfiskus sich ergebende Summe betrug 1190 Fl. 6 1/4 Kr. Hierunter ist jedoch auch einiges aus Schulstiftungen Eingegangene begriffen, welche von der Königlichen Stiftungsadministration der Wohltätigkeit hierher ausbezahlt worden sind.
Nach dem ferneren gnädigsten Befehle des Königlichen Generalkommissariats sind auf die Vorschläge des Rektorats diesen Sommer 208 Fl. 13 Kr. bereits an solche Schüler verteilt worden (und an verwilligten Geldraten noch 36 Fl. 44 Kr. an sie zu verteilen), welche nach den Zeugnissen und der Kenntnis der Lehrer von ihrer Lage eine Unterstützung verdienten. Diese bestand in barem Gelde, in nötigen Schulbüchern, die ihnen geliehen oder auch geschenkt wurden, und in Schreibmaterialien. Bei der jetzt erfolgten Promotion, wo das Bedürfnis neuer Schulbücher eintritt, erhält diese Verwendung nach der gnädigsten Intention des Königlichen Generalkommissariats und der ursprünglichen Bestimmung dieser Gaben gemäß ihre weitere Ausführung.
Auch nach dieser bereits eingeleiteten Ausgabe bleibt zwar die zu diesem Zwecke ferner verwendbare Summe noch namhaft; allein sie ist zugleich auch das Letzte, und die bisherige Weise der Zuflüsse hat aufgehört. - Nach den vorliegenden Rechnungen ließ das hiesige Publikum über 5000 Gulden jährlich, wovon die Nachtsingkollekte zur Weihnachtszeit allein 2300 bis 2500 Gulden betrug, in jenen freiwilligen Gaben den Schulen zufließen, und der beträchtlichste Teil davon kam den Schülern zugute; nach den Rechnungen von der letzten Zeit, wo bereits die Anzahl der Schüler, die solche Benefizien erhielten, gegen vorher vermindert war, ist dieser Teil auf 3597 Gulden anzusetzen. Wenn ein Quantum der vorherigen Beiträge für die Bedürfnisse des zum Kultus erforderlichen Personals und der Kantoreischulen fortgesetzt und davon wohl schwerlich etwas auf die Schulen überfließen können wird, so würden wir zu der Mildtätigkeit der hiesigen Einwohner ein geringes Zutrauen hegen, wenn wir fürchten wollten, daß sie, die vorher so viel zur Unterstützung dürftiger Studierender beitrugen, nun auf einmal nach erfolgter Vervollkommnung der Unterrichtsanstalten gänzlich aufhören sollten, für diesen Zweck etwas zu tun. Wir dürfen diese Furcht um so weniger hegen da die Kinder so vieler Eltern den Genuß der Verbesserung dieser Einrichtungen haben und dabei zugleich den Vorteil des bisher und, wie wir hoffen wollen, auch in Zukunft unentgeltlichen Unterrichts genießen. Ein weiterer Beweggrund wird die gnädige Anordnung sein, daß nicht wie vorher jeder Schüler, ohne Unterschied der Bedürftigkeit und des Verdiensts, eine Gabe erhält, sondern nur an die wirklich Bedürftigen eine Verteilung gemacht wird. - Möge diese Darstellung, welche diesen Gegenstand hier in Anregung bringt, nicht ohne Wirkung sein und edle Menschenfreunde ihre vorige Mildtätigkeit zum Besten notdürftiger Studierender wieder aufnehmen. Die beschwerliche Einrichtung, für diesen Zweck mit der Gelegenheit des physisch ebenso als moralisch nachteiligen Herumsingens zu sammeln, ist abgestellt; die Gaben erhalten nun eine um so freiwilligere Beschaffenheit, da sie, wie zur Osterzeit gewöhnlich war, deren an die Herren Prediger der verschiedenen Kirchen für die Schüler zu überschicken, nunmehr an das Studienrektorat übersendet werden können, welches sie mit gerührtem Danke für die Studierenden empfangen, die Verteilung unter der gnädigen Aufsicht des Königlichen Generalkommissariats nach dem Gutachten und der Kenntnis der Lehrer von den Bedürfnissen veranstalten und jedes Jahr öffentliche Rechenschaft von der Einnahme und Verwendung geben wird.
Der Stand der Lehrer hat auch in diesem Jahr eine weitere neue Gnade Sr. Königlichen Majestät erfahren. Allerhöchst dieselben haben nämlich die Professoren an Lyzeen, Gymnasial- und Realinstituten in die Klasse der Staatsbeamten zu setzen und die Vorteile der Dienstpragmatik auf sie auszudehnen geruht, welche allerhöchste Huld wir mit dem devotesten Dank zu verehren und darin einen neuen Beweggrund zum Eifer in der Erfüllung unserer Pflichten zu finden haben.
Von Veränderungen im Personale der Lehrer ist nur diese vorgegangen, daß wir von unserer Seite die Bestimmung unseres würdigen Kollegen, Herrn Professors Büchner, für eine Stelle an einer anderen Lehranstalt zu bedauern haben, wo seine theoretischen und praktischen Einsichten in das pädagogische Fach einen weiteren Wirkungskreis erhalten. Sein Pensum ist vom Anfang des Studienjahrs an Herrn Müller, einem durch seine schriftstellerischen Arbeiten sowohl als durch seinen mündlichen Unterricht rühmlichst bekannten Lehrer der Mathematik übertragen worden.
Es sind noch manche Punkte zurück, über welche es zweckmäßig sein könnte, hier noch einiges zu erwähnen, als den Organismus der Lokationen, der Promotionen, der Preisverteilungen, von den Grundsätzen derselben, aber auch von den dabei eintretenden Zufälligkeiten zu sprechen. Aber ich habe die Aufmerksamkeit dieser hochansehnlichen Versammlung schon zu lange in Anspruch genommen und gehe zu dem Hauptgegenstande dieses feierlichen Aktes über, nämlich die Fortgangsplätze der Studierenden bekanntzumachen, welche sie in ihren Klassen dieses Jahrs erhalten haben; es sind dabei die Jahreszensuren und dann besonders ihre Arbeiten in der öffentlichen Prüfung zugrunde gelegt worden. Die Lokation und diese Bekanntmachung derselben sei eine Belohnung für diejenigen, welche sich in ihrer Auszeichnung auch dieses Jahr erhalten oder emporgeschwungen haben, sowie eine Ermahnung an die, welche zurückgeblieben, das nächste Jahr mehr Applikation und Fleiß anzuwenden.
Diejenigen, welche sich vorzüglich hervortaten und sich die besondere Zufriedenheit ihrer Vorgesetzten erwarben, haben eine nähere Auszeichnung nunmehr zu empfangen. Wie Sie sich dieser Auszeichnung durch Ihre bisherigen Fortschritte Fleiß und Betragen würdig machten, so bleiben Sie auch in Zukunft, zunächst für Ihre Mitschüler und dann in weiteren Kreisen der Pflichten, ein Beispiel von Eifer für die Wissenschaft, von gesitteter Aufführung, von Achtung gegen Ihre Eltern, Lehrer und Vorgesetzte und vornehmlich von Gehorsam gegen die Gesetze, von fester Anhänglichkeit an die Regierung und treuer Ergebenheit gegen unseren König!