§ 16
Indem sich durch die Veränderung die Beschaffenheit überhaupt aufhebt, hebt sich auch die Veränderung selbst auf. Das Sein ist hiermit in sich selbst zurückgegangen und schließt Anderes von sich aus. Es ist für sich.
§ 17
Es ist Eins, das sich nur auf sich bezieht und sich gegen das Andere als repellierend verhält.
§ 18
Diese Ausschließung ist zugleich eine Beziehung auf Anderes und verhält sich also zugleich attrahierend. Keine Repulsion ohne Attraktion und umgekehrt.
§ 19
Oder mit der Repulsion des Eins sind unmittelbar viele Eins gesetzt. Aber die vielen Eins sind nicht voneinander unterschieden. Eins ist, was das andere ist. Es ist ebenso ihre Aufhebung, die Attraktion gesetzt.
§ 20
Das Eins ist das fürsichseiende, das sich absolut von anderen unterscheidet. Aber indem dieser Unterschied, die Repulsion durch die Attraktion sich aufhebt, ist der Unterschied als aufgehobener gesetzt und damit in eine andere Bestimmung, die Quantität, übergegangen.
(Etwas hat ohne seine Grenze keine Bedeutung. Wenn ich von etwas die Grenze verändere, so bleibt es nicht mehr, was es ist. Wenn ich von einem Acker die Grenze verändere, so bleibt der Acker, der er ist, und wird nur etwas größer. Hier aber habe ich seine Grenze nicht als Acker verändert, sondern als Quantum. Seine Größe als Acker verändern hieße, ihn z. B. zum Walde machen.)