Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Vorlesungen über die Ästhetik
Werke 13-15
Inhalt
Einleitung
I. Begrenzung der Ästhetik und Widerlegung einiger Einwürfe gegen die Philosophie der Kunst
II. Wissenschaftliche Behandlungsarten des Schönen und der Kunst
III. Begriff des Kunstschönen
Gewöhnliche Vorstellungen von der Kunst
1. Das Kunstwerk als Produkt menschlicher Tätigkeit
2. Das Kunstwerk als für den Sinn des Menschen dem Sinnlichen entnommen
3. Zweck der Kunst
Historische Deduktion des wahren Begriffs der Kunst
1. Die Kantische Philosophie
2. Schiller, Winckelmann, Schelling
3. Die Ironie
Einteilung
Erster Teil. Die Idee des Kunstschönen oder das Ideal
Stellung der Kunst im Verhältnis zur endlichen Wirklichkeit und zur Religion und Philosophie
Erstes Kapitel: Begriff des Schönen überhaupt
1. Die Idee
2. Das Dasein der Idee
3. Die Idee des Schönen
Zweites Kapitel: Das Naturschöne
A. Das Naturschöne als solches
1. Die Idee als Leben
2. Die natürliche Lebendigkeit als schöne
3. Betrachtungsweisen der natürlichen Lebendigkeit
B. Die äußere Schönheit der abstrakten Form und abstrakten Einheit des sinnlichen Stoffs
1. Die Schönheit der abstrakten Form
a. Die Regelmäßigkeit
b. Die Gesetzmäßigkeit
c. Die Harmonie
2. Die Schönheit als abstrakte Einheit des sinnlichen Stoffs
C. Mangelhaftigkeit des Naturschönen
1. Das Innere im Unmittelbaren als nur Inneres
2. Die Abhängigkeit des unmittelbaren einzelnen Daseins
3. Die Beschränktheit des unmittelbaren einzelnen Daseins
Drittes Kapitel: Das Kunstschöne oder das Ideal
A. Das Ideal als solches
1. Die schöne Individualität
2. Das Verhältnis des Ideals zur Natur
B. Die Bestimmtheit des Ideals
I. Die ideale Bestimmtheit als solche
1. Das Göttliche als Einheit und Allgemeinheit
2. Das Göttliche als Götterkreis
3. Ruhe des Ideals
II. Die Handlung
1. Der allgemeine Weltzustand
a. Die individuelle Selbständigkeit: Heroenzeit
b. Gegenwärtige prosaische Zustände
c. Rekonstruktion der individuellen Selbständigkeit
2. Die Situation
a. Die Situationslosigkeit
b. Die bestimmte Situation in ihrer Harmlosigkeit
c. Die Kollision
3. Die Handlung
a. Die allgemeinen Mächte des Handelns
b. Die handelnden Individuen
c. Der Charakter
III. Die äußerliche Bestimmtheit des Ideals
1. Die abstrakte Äußerlichkeit als solche
2. Das Zusammenstimmen des konkreten Ideals mit seiner äußerlichen Realität
3. Die Äußerlichkeit des idealen Kunstwerks im Verhältnis zum Publikum
C. Der Künstler
1. Phantasie, Genie und Begeisterung
a. Die Phantasie
b. Das Talent und Genie
c. Die Begeisterung
2. Die Objektivität der Darstellung
3. Manier, Stil und Originalität
a. Die subjektive Manier
b. Stil
c. Originalität
Zweiter Teil. Entwicklung des Ideals zu den besonderen Formen des Kunstschönen
Einleitung
Erster Abschnitt: Die symbolische Kunstform
Einleitung: Vom Symbol überhaupt
Einteilung
1. Die unbewußte Symbolik
2. Die Symbolik der Erhabenheit
3. Die bewußte Symbolik der vergleichenden Kunstform
Erstes Kapitel: Die unbewußte Symbolik
A. Unmittelbare Einheit von Bedeutung und Gestalt
1. Die Religion Zoroasters
2. Unsymbolischer Typus der Religion Zoroasters
3. Unkünstlerische Auffassung und Darstellung der Religion Zoroasters
B. Die phantastische Symbolik
1. Die indische Auffassung von Brahman
2. Sinnlichkeit, Maßlosigkeit und personifizierende Tätigkeit der indischen Phantasie
3. Anschauung von Reinigung und Buße
C. Die eigentliche Symbolik
1. Ägyptische Anschauung und Darstellung des Toten; Pyramiden
2. Tierdienst und Tiermasken
3. Vollständige Symbolik: Memnonen, Isis und Osiris, Sphinx
Zweites Kapitel: Die Symbolik der Erhabenheit
A. Der Pantheismus der Kunst
1. Indische Poesie
2. Mohammedanische Poesie
3. Christliche Mystik
B. Die Kunst der Erhabenheit
1. Gott als der Schöpfer und Herr der Welt
2. Die entgötterte endliche Welt
3. Das menschliche Individuum
Drittes Kapitel: Die bewußte Symbolik der vergleichenden Kunstform
A. Vergleichungen, welche vom Äußerlichen anfangen
1. Die Fabel
2. Parabel, Sprichwort, Apolog
a. Die Parabel
b. Das Sprichwort
c. Der Apolog
3. Die Verwandlungen
B. Vergleichungen, welche in der Verbildlichung mit der Bedeutung den Anfang machen
1. Das Rätsel
2. Die Allegorie
3. Metapher, Bild, Gleichnis
a. Die Metapher
b. Das Bild
c. Das Gleichnis
C. Das Verschwinden der symbolischen Kunstform
1. Das Lehrgedicht
2. Die beschreibende Poesie
3. Das alte Epigramm
Zweiter Abschnitt: Die klassische Kunstform
Einleitung: Vom Klassischen überhaupt
1. Selbständigkeit des Klassischen als Durchdringung des Geistigen und seiner Naturgestalt
2. Die griechische Kunst als wirkliches Dasein des klassischen Ideals
3. Stellung des produzierenden Künstlers in der klassischen Kunstform
Einteilung
Erstes Kapitel: Der Gestaltungsprozeß der klassischen Kunstform
1. Die Degradation des Tierischen
a. Die Tieropfer
b. Die Jagden
c. Die Verwandlungen
2. Der Kampf der alten und neuen Götter
a. Die Orakel
b. Die alten Götter im Unterschiede zu den neuen
c. Die Besiegung der alten Götter
3. Positive Erhaltung der negativ gesetzten Momente
a. Die Mysterien
b. Aufbewahrung der alten Götter in der Kunstdarstellung
c. Naturgrundlage der neuen Götter
Zweites Kapitel: Das Ideal der klassischen Kunstform
1. Das Ideal der klassischen Kunst überhaupt
a. Das Ideal als aus freiem künstlerischen Schaffen entsprungen
b. Die neuen Götter des klassischen Ideals
c. Die äußere Art der Darstellung
2. Der Kreis der besonderen Götter
a. Vielheit von Götterindividuen
b. Mangel systematischer Gliederung
c. Grundcharakter des Götterkreises
3. Die einzelne Individualität der Götter
a. Stoff für die Individualisierung
b. Bewahrung der sittlichen Grundlage
c. Fortgang zur Anmut und zum Reiz
Drittes Kapitel: Die Auflösung der klassischen Kunstform
1. Das Schicksal
2. Auflösung der Götter durch ihren Anthropomorphismus
a. Mangel an innerer Subjektivität
b. Der Übergang ins Christliche erst Gegenstand der neueren Kunst
c. Auflösung der klassischen Kunst in ihrem eigenen Bereich
3. Die Satire
a. Unterschied der Auflösung der klassischen von der Auflösung der symbolischen Kunst
b. Die Satire
c. Die römische Welt als Boden der Satire
Dritter Abschnitt: Die romantische Kunstform
Einleitung: Vom Romantischen überhaupt
1. Das Prinzip der inneren Subjektivität
2. Die näheren Momente des Inhalts und der Form des Romantischen
3. Die romantische Darstellungsweise im Verhältnis zu ihrem Inhalt
Einteilung
Erstes Kapitel: Der religiöse Kreis der romantischen Kunst
1. Die Erlösungsgeschichte Christi
a. Scheinbare Überflüssigkeit der Kunst
b. Notwendiges Eintreten der Kunst
c. Zufällige Partikularität der äußeren Erscheinung
2. Die religiöse Liebe
a. Begriff des Absoluten als der Liebe
b. Das Gemüt
c. Die Liebe als das romantische Ideal
3. Der Geist der Gemeine
a. Die Märtyrer
b. Die innere Buße und Bekehrung
c. Wunder und Legenden
Zweites Kapitel: Das Rittertum
1. Die Ehre
a. Begriff der Ehre
b. Verletzbarkeit der Ehre
c. Wiederherstellung der Ehre
2. Die Liebe
a. Begriff der Liebe
b. Kollisionen der Liebe
c. Zufälligkeit der Liebe
3. Die Treue
a. Die Diensttreue
b. Subjektive Selbständigkeit in der Treue
c. Kollisionen der Treue
Drittes Kapitel: Die formelle Selbständigkeit der individuellen Besonderheiten
1. Die Selbständigkeit des individuellen Charakters
a. Die formelle Festigkeit des Charakters
b. Der Charakter als innerliche, aber unausgebildete Totalität
c. Das substantielle Interesse bei Aufstellung der formellen Charaktere
2. Die Abenteuerlichkeit
a. Die Zufälligkeit der Zwecke und Kollisionen
b. Die komische Behandlung der Zufälligkeit
c. Das Romanhafte
3. Die Auflösung der romantischen Kunstform
a. Die subjektive Kunstnachahmung des Vorhandenen
b. Der subjektive Humor
c. Das Ende der romantischen Kunstform
Dritter Teil. Das System der einzelnen Künste
Einleitung
Einteilung
Erster Abschnitt: Die Architektur
Erstes Kapitel: Die selbständige, symbolische Architektur
1. Architekturwerke, zur Vereinigung der Völker erbaut
2. Architekturwerke, zwischen Baukunst und Skulptur schwankend
a. Phallussäulen usf.
b. Obelisken usf.
c. Ägyptische Tempelbauten
3. Übergang aus der selbständigen Architektur zur klassischen
a. Unterirdische indische und ägyptische Bauten
b. Totenbehausungen, Pyramiden usf.
c. Übergang zur dienenden Baukunst
Zweites Kapitel: Die klassische Architektur
1. Allgemeiner Charakter der klassischen Architektur
a. Dienstbarkeit für einen bestimmten Zweck
b. Angemessenheit des Gebäudes für seinen Zweck
c. Das Haus als Grundtypus
2. Die besonderen Grundbestimmungen der architektonischen Formen
a. Über Holz- und Steinbau
b. Die besonderen Formen des Tempelhauses
c. Der klassische Tempel als Ganzes
3. Die verschiedenen Bauarten der klassischen Architektur
a. Die dorische, ionische und korinthische Säulenordnung
b. Die römische Konstruktion der Bogenwölbung
c. Allgemeiner Charakter der römischen Architektur
Drittes Kapitel: Die romantische Architektur
1. Allgemeiner Charakter
2. Besondere architektonische Gestaltungsweise
a. Das ganz geschlossene Haus als Grundform
b. Die Gestalt des Inneren und Äußeren
c. Die Verzierungsweise
3. Verschiedene Bauarten der romantischen Architektur
a. Die vorgotische Baukunst
b. Die eigentlich gotische Baukunst
c. Die Zivilbaukunst des Mittelalters
Zweiter Abschnitt: Die Skulptur
Erstes Kapitel: Das Prinzip der eigentlichen Skulptur
1. Der wesentliche Inhalt der Skulptur
2. Die schöne Skulpturgestalt
a. Ausscheidung der Partikularität der Erscheinung
b. Ausscheidung des Mienenhaften
c. Die substantielle Individualität
3. Die Skulptur als Kunst des klassischen Ideals
Zweites Kapitel: Das Ideal der Skulptur
1. Allgemeiner Charakter der idealen Skulpturgestalt
2. Die besonderen Seiten der idealen Skulpturgestalt als solcher
a. Das griechische Profil
b. Stellung und Bewegung des Körpers
c. Bekleidung
3. Individualität der idealen Skulpturgestalten
a. Attribute, Waffen, Putz usf.
b. Unterschiede des Alters, Geschlechts, der Götter, Heroen, Menschen, Tiere
c. Darstellung der einzelnen Götter
Drittes Kapitel: Die verschiedenen Arten der Darstellung und des Materials und die geschichtlichen Entwicklungsstufen der Skulptur
1. Darstellungsweisen
a. Die einzelne Statue
b. Die Gruppe
c. Das Relief
2. Material der Skulptur
a. Holz
b. Elfenbein, Gold, Erz, Marmor
c. Edelsteine und Glas
3. Historische Entwicklungsstufen
a. Ägyptische Skulptur
b. Skulptur der Griechen und Römer
c. Christliche Skulptur
Dritter Abschnitt: Die romantischen Künste
Erstes Kapitel: Die Malerei
1. Allgemeiner Charakter der Malerei
a. Hauptbestimmung des Inhalts
b. Das sinnliche Material der Malerei
c. Prinzip für die künstlerische Behandlung
2. Besondere Bestimmtheit der Malerei
a. Der romantische Inhalt
b. Nähere Bestimmungen des sinnlichen Materials
c. Die künstlerische Konzeption, Komposition und Charakterisierung
3. Historische Entwicklung der Malerei
a. Die byzantinische Malerei
b. Die italienische Malerei
c. Die niederländische und deutsche Malerei
Zweites Kapitel: Die Musik
1. Allgemeiner Charakter der Musik
a. Vergleich mit den bildenden Künsten und der Poesie
b. Musikalische Auffassung des Inhalts
c. Wirkung der Musik
2. Besondere Bestimmtheit der musikalischen Ausdrucksmittel
a. Zeitmaß, Takt, Rhythmus
b. Die Harmonie
c. Die Melodie
3. Verhältnis der musikalischen Ausdrucksmittel zu deren Inhalt
a. Die begleitende Musik
b. Die selbständige Musik
c. Die künstlerische Exekution
Drittes Kapitel: Die Poesie
A. Das poetische Kunstwerk im Unterschiede des prosaischen
1. Die poetische und prosaische Auffassung
a. Inhalt beider Auffassungen
b. Unterschied der poetischen und prosaischen Vorstellung
c. Partikularisation der poetischen Anschauung
2. Das poetische und prosaische Kunstwerk
a. Das poetische Kunstwerk überhaupt
b. Unterschied gegen die Geschichtsschreibung und Redekunst
c. Das freie poetische Kunstwerk
3. Die dichtende Subjektivität
B. Der poetische Ausdruck
1. Die poetische Vorstellung
a. Die ursprünglich poetische Vorstellung
b. Die prosaische Vorstellung
c. Die sich aus der Prosa herstellende poetische Vorstellung
2. Der sprachliche Ausdruck
a. Die poetische Sprache überhaupt
b. Mittel der poetischen Sprache
c. Unterschiede in der Anwendung der Mittel
3. Die Versifikation
a. Die rhythmische Versifikation
b. Der Reim
c. Vereinigung von rhythmischer Versifikation und Reim
C. Die Gattungsunterschiede der Poesie
I. Die epische Poesie
1. Allgemeiner Charakter des Epischen
a. Epigramme, Gnomen und Lehrgedichte
b. Philosophische Lehrgedichte, Kosmogonien und Theogonien
c. Die eigentliche Epopöe
2. Besondere Bestimmungen des eigentlichen Epos
a. Der epische allgemeine Weltzustand
b. Die individuelle epische Handlung
c. Das Epos als einheitsvolle Totalität
3. Die Entwicklungsgeschichte der epischen Poesie
a. Das orientalische Epos
b. Das klassische Epos der Griechen und Römer
c. Das romantische Epos
II. Die lyrische Poesie
1. Allgemeiner Charakter der Lyrik
a. Der Inhalt des lyrischen Kunstwerks
b. Die Form des lyrischen Kunstwerks
c. Der Standpunkt der Bildung, aus welcher das Werk hervorgeht
2. Besondere Seiten der lyrischen Poesie
a. Der lyrische Dichter
b. Das lyrische Kunstwerk
c. Die Arten der eigentlichen Lyrik
3. Geschichtliche Entwicklung der Lyrik
a. Die orientalische Lyrik
b. Die Lyrik der Griechen und Römer
c. Die romantische Lyrik
III. Die dramatische Poesie
1. Das Drama als poetisches Kunstwerk
a. Das Prinzip der dramatischen Poesie
b. Das dramatische Kunstwerk
c. Verhältnis des dramatischen Kunstwerks zum Publikum
2. Die äußere Exekution des dramatischen Kunstwerks
a. Das Lesen und Vorlesen dramatischer Werke
b. Die Schauspielerkunst
c. Die von der Poesie unabhängigere theatralische Kunst
3. Die Arten der dramatischen Poesie und deren historische Hauptmomente
a. Das Prinzip der Tragödie, Komödie und des Dramas
b. Unterschied der antiken und modernen dramatischen Poesie
c. Die konkrete Entwicklung der dramatischen Poesie und ihrer Arten